7. Nassauer Dialog am 27. Oktober 2023

Grußwort von Herrn Dr. Josef Peter Mertes / Stellvertretender Vorsitzender der G. u. I. Leifheit-Stiftung

Sehr geehrte Anwesende,

„Dieses große Volk wird genau so weiter aushalten wie bisher, es wird wieder aufblühen und wird gedeihen. So lassen Sie mich denn als Allererstes meine feste Überzeugung bekunden, dass das Einzige, was wir zu fürchten haben, die Furcht selbst ist – die namenlose, blinde, sinnlose Angst, die die Anstrengungen lähmt, deren es bedarf, um den Rückzug in einen Vormarsch umzuwandeln.

Diesen Auszug aus der Antrittsrede des US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt aus dem Jahr 1933, in der er vor der Furcht warnt, die lähmend auf die Gesellschaft und Wirtschaft wirkt, habe ich für mein Grußwort gewählt, weil wir derzeit in ähnlich schwierigen Zeiten leben – und dies in vielerlei Hinsicht. Es gilt daher immer wieder Mut zu machen und ohne Furcht zu agieren. Es gab in der Tat schon schwieriger Situationen für die Menschen in Deutschland und Europa– und sie wurden bewältigt.

Als wir den 1. Nassauer Dialog im Jahr 2015 veranstalteten, hätten wir uns viele Ereignisse nicht vorstellen können, die heute das tägliche Nachrichtenbild und auch die Politik – „Krisenpolitik“ – prägen. Ich glaube, auch Bundeskanzler Scholz konnte sich das aktuelle Geschehen nicht vorstellen als er 2021 seinen Amtseid ablegte.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Korte, ich freue mich auf den Eröffnungsvortrag zum Thema „Veränderung – Regieren und Wählen nach der Zeitenwende“ und begrüße Sie herzlich.

Ich grüße ebenso Herrn Prof. Dr. Henneke als Vertreter der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft, verantwortlich für den 7. Nassauer Dialog und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ich freue mich, dass die Herren Stadtbürgermeister Liguori (MdL) und VG-Bürgermeister Bruchhäuser da sind und danke herzlich für die gute Zusammenarbeit.

Die G. und I. Leifheit-Stiftung Nassau, für die ich hier spreche, fördert von Beginn an den Nassauer Dialog. Anwesend ist auch unsere Stiftungsvorsitzende, Frau Ilse Leifheit, die ich sehr herzlich begrüße. Ihr ist Nassau und auch der Nassauer Dialog ein besonderes Anliegen.

Den anwesenden Nassauer Bürgerinnen und Bürger muss ich unseren Stifter Herrn Günter Leifheit nicht mehr vorstellen, denn viele kannten ihn persönlich als Unternehmer, Mitbürger und Unterstützer bei vielen Anliegen. Heute gibt es kaum eine größere oder kleinere Maßnahme in ihrer schönen Stadt, die wir nicht als Stiftung fördern.

Den am Nassauer Dialog Teilnehmenden werden wir ein Buch überreichen, das Ihnen unsere Stifterpersönlichkeit vorstellt. Schauen Sie einmal rein und sie erfahren viel über diese hoch interessante und für Nassau so wichtige Persönlichkeit und auch über unsere Stiftung, die uns die Mittel gibt in seinem Sinne Gutes zu tun, insbesondere in den Bereichen Kultur, Geschichte, Bildung und Förderung der Gesundheit älterer Menschen.

Unser Stifter, der im Jahr 2009 verstorben ist, würde sich sicher darüber freuen, dass so vielen junge Menschen gekommen sind um am 7.  Nassauer Dialog teilnehmen. Ich hoffe, dass die Veranstaltung für alle Teilnehmenden mit einem reichen Ertrag beendet wird.

Günter Leifheit war als Unternehmer erfolgreich, hat Arbeitsplätze in dieser Region geschaffen. Wagemut, Überzeugungskraft und Beharrlichkeit waren dafür erforderlich und der nachhaltige Erfolg hat ihm Recht gegeben.

Wir setzen als Stiftung sein Werk in vielerlei Hinsicht fort, ob mit dem Leifheit-Campus, einer Einrichtung für das Betreute Wohnen älterer Menschen, der Förderung eines Hospizes und einer Stiftungsprofessur zum Thema „Geriatrie“, aber auch mit vielen größeren und kleineren Fördermaßnahmen in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales, Hilfen für alten Menschen.

Gerade in der aktuellen Situation verfolgen wir alle mit Spannung die Entwicklungen in unserer Gesellschaft.  Von der Zuversicht, mit der wir die Zukunft angehen sollten, habe ich schon gesprochen. Wir alle, aber insbesondere auch jüngere Menschen sind ebenso gefordert, uns einzubringen in die aktuellen politischen Diskussionen. Die jungen Menschen, die am Nassauer Dialog teilnehmen, wollen und müssen ihre Zukunft gestalten.

An dieser Stelle möchte ich Mahatma Gandhi zitieren:

Mahatma Gandhi: Quit India (8. August 1942)

„Aber es ist meine Überzeugung, dass diese Kämpfe, die mit der Waffe der Gewalt ausgefochten wurden, das demokratische Ideal verfehlt haben. In einer Demokratie, wie sie mir vorschwebt, eine Demokratie, die auf Prinzipien der Gewaltlosigkeit beruht, werden alle dieselben Freiheiten haben. Jeder wird sein eigener Herr sein. Diesen Kampf um eine solche Demokratie zu begleiten, dazu lade ich euch ein.

Wir wissen sehr genau, dass „Demokratie“ nicht automatisch funktioniert, sondern stets Beschützer und Bewahrer braucht.

Ein Blick in die Welt zeigt uns auch, dass unsere Staatsform nicht selbstverständlich ist.

Unsere Regierung ist wahrlich nicht zu beneiden angesichts der vielen Krisen und schwierigen Entwicklungen, die sich für die nächsten Jahre abzeichnen. Ich habe, wie viele der älteren Menschen hier im Saal, viele erlebt seit ich in den 60er Jahren begonnen habe, politisch zu arbeiten.

Seit der Jahrtausendwende will ich nur nennen: Bin Ladens Angriff auf die USA und der Krieg in Afghanistan, die Bankenkrise, die Flüchtlingskrise 2015 und heute, Corona und die Folgen, die Klimakatastrophe und nun auch noch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, mit allen Folgen auch für unser Land.

Das Erstarken des Nationalismus in Europa, die Wahlergebnisse für Populisten jeder Art; sie machen mir Sorgen. Auch wenn es dann wieder gute Momente gibt, wie die Wahlergebnisse in Polen in der letzten Woche.

Mein Eindruck: So viele Krisen wie im Moment waren selten. Nach Lösungen wird gesucht.

Ich bin sehr gespannt, was Sie, Herr Prof. Korte zum „Veränderung – Regieren und Wählen nach der Zeitenwende“ sagen werden.

Ganz herzlichen Dank, meine sehr verehrten Damen und Herren, dass Sie mir zugehört haben.

Ich wünsche einen reichen Ertrag für alle, die an den Diskussionen des 7. Nassauer Dialogs teilnehmen.

Abendvortrag des 7. Nassauer Dialogs voller Erfolg

Der Vortrag zum Thema „Veränderung – Regieren und Wählen nach der Zeitenwende“

lockte rekordverdächtig viele interessierte Zuhörer in die Stadthalle Nassau

Im Rahmen des zum 7. Mal stattfindenden Nassauer Dialogs fand der Abendvortrag zu einem aktuellen Thema – mit großzügiger Unterstützung der G. und I. Leifheit Stiftung – am Freitag, den 27. Oktober 2023 in der Stadthalle Nassau statt.

Der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen referierte dabei in kurzweiliger, informativer und mit humoristischen Einlagen gespickter Form zum Thema „Veränderung – Regieren und Wählen nach der Zeitenwende“ zur Lage des politischen Systems in Deutschland.

Der Begriff der Zeitenwende ist seit der Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz vom 27.2.2022 als Reaktion auf den Einfall Russlands in die Ukraine fraglos eine der am häufigsten verwendeten, modischer Weise überhöhten politischen Vokabeln der Gegenwart. Derartige Umschlagpunkte der Geschichte gab es freilich auch früher schon. An der Lahn, in Bad Ems und Nassau, lässt sich das besonders intensiv nachempfinden. In Nassau, dem Geburtsort des Freiherrn vom Stein, in das dieser nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon 1806 und seiner Entlassung zu Beginn des Jahrs 1807 zurückkehrte, steht der von Stein in späteren Jahren im Gedenken an den Sieg in den nachfolgenden Befreiungskriege errichtete Freiheitsturm, und in Bad Ems erinnert ein Statue des damaligen König Wilhelm von Preußen an einen Vorgang („Emser Depesche“), der mittelbar zum deutsch-französischen Krieg und in der Folge zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs führte. An diesen historischen Orten treffen sich Jahr für Jahr auf Einladung der Freiherr vom Stein-Gesellschaft mit Unterstützung der G. und I. Leifheit-Stiftung junge Führungskräfte, um sich ein Wochenende lang über aktuelle Fragen auszutauschen. Den Beginn der Veranstaltung markiert stets eine Abendvortrag, der auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. In diesem Jahr war es der Politikwissenschafter Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, den der Präsident der Freiherr vom Stein-Gesellschaft, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, am 27.10.2023 gemeinsam mit dem Stellvertretendem Vorsitzendem der G. und I. Leifheit-Stiftung, Dr. Josef Peter Mertes, und dem Bürgermeister von Nassau, Manuel Liguori, vor zahlreich erschienenem Publikum in der Nassauer Stadthalle empfangen konnte.

Korte, nicht zuletzt durch seine Wahlanalysen im ZDF bekannt, sprach über die Veränderungen, die es im politischen Systems Deutschlands nach der „Zeitwende“ gegeben hat. Eine dieser Veränderungen, hatte sich erst wenige Tage zuvor mit dem Austritt von Sahra Wagenknecht aus der Partei DIE LINKE und der damit verbundenen Ankündigung, eine eigene, neue Partei gründen zu wollen, quasi in einem Paukenschlag manifestiert. Ob sich diese neue Partei dauerhaft wird etablieren und welche Stimmenanteile sie wird erzielen können, bleibt abzuwarten. Auf erheblichen Zuspruch stößt dagegen derzeit am rechten Rand des Parteienspektrums die AfD, deren Ergebnisse in den bayerischen und hessischen Landtagswahlen am Wochenende zuvor mit Zuwächsen um 4,4 auf 14,7 Prozent (Bayern) bzw. um 5,3 auf 18,4 Prozent (Hessen) ein deutliches Zeichen gesetzt hatten. Der große Verlierer dieser Wahlen ist dagegen die Berliner Ampel, deren Stimmenanteil in Bayern um 6,8 Prozent und in Hessen sogar um 12,2 Prozent gesunken ist.

Korte führte diese Verluste nicht zuletzt auf den Umgang der Koalition mit dem sog. „Heizungsgesetz“ zurück. Dadurch sei das Vertrauen in die Regierung, deren Krisenmanagement nach Kriegsbeginn auch deshalb so gut gelungen sei, weil die Koalitionsparteien im Sinne eines gelingenden und dynamischen Miteinanders vielfach über ihren eigenen Schatten gesprungen seien, nachhaltig gestört worden. Auch die derzeitigen politischen Antworten auf die Migrationsfrage stärkten die AfD.

Glaubt man Korte, so muss sich dieser Trend keineswegs fortsetzen. Die Deutschen seien „Extremisten des Normalen“. Sie neigten nicht dazu, polarisierenden Persönlichkeiten ihre Stimme zu geben, sondern setzten vielmehr auf verlässlich, wenig spektakuläre Verwalter der Macht sowie auf Kontinuität. Dass Scholz der „merkeligste“ der Kanzlerkandidaten war, habe ihm nicht geschadet, sondern genutzt. Auch jetzt noch dominierten mit weitem Abstand die Parteien der Mitte – eine Besonderheit des deutschen politischen Systems. Diese hätten es im Übrigen auch in der Hand, die AfD wieder zurückzudrängen. Dazu brauche es bspw. einer anderen Migrationspolitik und mehr Investitionen in Infrastrukturen. Auch die anstehenden Transformationsentscheidungen müssten nicht zu einer politischen Radikalisierung führen. Dazu bedürfe es aber Transparenz, besserer Erklärungen, faire Lösungen und vor allem sei es erforderlich, die Mitte der Gesellschaft mitzunehmen – alles Aspekte, die bei der Erarbeitung des Heizungsgesetzes nicht ausreichend beachtet worden seien. Ob sich die Berliner Ampel von ihrer aktuellen Krise nochmals erholen werde, sei offen; insgesamt bestehe aber Anlass, mit großer Zuversicht auf die künftige politisch Entwicklung Deutschland zu blicken. Eine Zuversicht, das zeigten die durchaus kritischen Nachfragen aus dem Publikum, derzeit nicht von jedem geteilt wird.

v.l.n.r.: Sebastian Graf von Kanitz, Schloss Nassau, Verbandsbürgermeister Bad Ems-Nassau, Uwe Bruchhäuser, Matthias Lammert MdL, Vizepräsident des Landtags Rheinland-Pfalz, Bürgermeister der Stadt Nassau, Manuel Liguori MdL, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Präsident der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft, Ilse Leifheit, Vorstandsvorsitzende der G.u.I. Leifheit-Stiftung und Dr. Josef Peter Mertes, Stellv. Vorsitzender der G. u. I. Leifheit-Stiftung (Bildrechte: Stein-Gesellschaft/Minor)

Interessenteninformation Betreutes Wohnen Nassau

Herbst 2023

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

wir freuen uns, dass wir aufgrund Ihrer Registrierung in unserer Interessentenliste die Möglichkeit haben, Sie über den aktuellen Stand des Projektes und das geplante Betreuungsangebot zu informieren.

Derzeit erreichen uns viele Anfragen, wann genau mit der Vermietung der Wohnungen begonnen wird und vor allem, mit welchen Mietpreisen zu rechnen ist. Wir bitten um Verständnis dafür, dass diese Fragen derzeit noch nicht mit der notwendigen Genauigkeit beantwortet werden können. Wie Sie wissen, sind die Preise für Baumaterialien und Handwerkerleistungen ständigen Veränderungen unterworfen. Der derzeitige Stand der Vergaben lässt eine abschließende Kalkulation noch nicht zu. Diese ist jedoch Voraussetzung dafür, Ihnen konkrete Mietangebote machen zu können.

Wir rechnen damit, dass die Wohnungen in etwa einem Jahr bezugsfertig sein werden. Es ist unsere Absicht, in etwa sechs Monaten mit der Vermietung zu beginnen. Dann werden wir Ihnen auch konkrete Mietpreise nennen können. Bei der Vergabe der Wohnungen werden wir unsere registrierten Interessentinnen und Interessenten bevorzugt behandeln. Das bedeutet, dass Sie unser Vermietungsangebot erhalten werden, bevor wir dies der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich machen.

Nach dem Abriss der Bestandsgebäude und dem Abschluss der umfangreichen Erdarbeiten wächst unser Bauvorhaben seit einigen Monaten zügig in die Höhe. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über das architektonische Konzept unserer Anlage , die Größe und Zuschnitt der unterschiedlichen Wohnungstypen und nicht zuletzt über das geplante Betreuungsangebot.

Starten wollen wir aber mit einem Blick auf die Baustelle. Dazu nachfolgend einige Fotos, aufgenommen Mitte Oktober 2023.

Das architektonische Konzept unserer Anlage

Im malerischen Herzen von Nassau entstehen 35 Wohnungen mit unterschiedlicher Aufteilung, Zimmeranzahl und Größe für verschiedene Bewohner-Bedürfnisse. Die Lage erlaubt kürzeste fußläufige Wege zur Versorgung, Bewegung und Erholung. Ortstypische Architekturelemente der insgesamt sieben Einzelgebäude sorgen dafür, dass sich die Anlage in das vorhandene Ortsbild einfügt.

Die Baukörper mit ortstypischen Abmessungen erlauben zugleich Ruhe und Gemeinschaft in der Ensemblemitte und Öffnungen zur Nachbarschaft. Gemeinschaftliche Grün- und Freiräume sorgen für Aufenthaltsqualität für Be- und Anwohner.

Die einzelnen Etagen werden über eine Liftanlage erschlossen. Alle Wohnungen erhalten eigene Frischluft-Wohnungszugänge, die von überdachten Laubengängen aus barrierefrei erreicht werden. Hinter den Türen öffnen sich barrierefreie, komfortable Wohnräume, Schlafzimmer und Bäder. Alle Wohnungen erhalten eine Einbauküche mit Herd und Spülmaschine.

Sämtliche Wohnungen erhalten private Balkone oder Terrassen.

Neben einem kleinen Abstellraum innerhalb der Wohnungen steht jeder Wohnung ein eigenes Kellerabteil zur Verfügung. Autofahrende Bewohner können bequeme und sichere Tiefgaragen-Stellplätze anmieten.

Vielfältige Blickbeziehungen auf den Laubengängen sollen für rege Kommunikation der Bewohner untereinander sorgen. Ein großzügiger Gemeinschaftsraum mit baumbestandener Terrasse steht für Zusammentreffen und kleine Feierlichkeiten zur Verfügung.

Alle Gebäude erhalten eine hochwärmegedämmte mehrschalige Außenwandkonstruktion. Die Fassaden werden mit Klinkerriemchen in einer angenehm warmen und harmonischen Farbgebung verkleidet. Hochwärmegedämmte Fenster und Türen tragen mit dazu bei, dass im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze draußen bleiben. Modernste, effiziente Energietechnik aus erneuerbaren Energien (Photovoltaikanlage und Wärmepumpe) sorgen für betriebskostengünstiges Wohnen und Wohlfühlen.

Die Wohnungen im Einzelnen

 Hier sehen Sie die 7 Einzelhäuser mit den jeweiligen Nummern.

Wohnungsangebot
WohnungTypFläche (ca. m²)HausGeschoss
WE 0.013 ZKB80,003EG
WE 0.023 ZKB86,003EG
WE 0.032 ZKB53,007EG
WE 1.012 ZKB57,0011.OG
WE 1.02 R*2 ZKB55,0011.OG
WE 1.032 ZKB49,0021.OG
WE 1.042 ZKB49,0021.OG
WE 1.052 ZKB49,0021.OG
WE 1.062 ZKB55,0031.OG
WE 1.072 ZKB54,0031.OG
WE 1.082 ZKB54,0031.OG
WE 1.092 ZKB51,0041.OG
WE 1.102 ZKB52,0041.OG
WE 1.111 ZKB47,0051.OG
WE 1.121 ZKB47,0051.OG
WE 1.132 ZKB56,0071.OG
WE 1.143 ZKB88,0071.OG
WE 2.012 ZKB56,0012.OG
WE 2.02 R*2 ZKB55,0012.OG
WE 2.032 ZKB49,0022.OG
WE 2.042 ZKB49,0022.OG
WE 2.052 ZKB50,0022.OG
WE 2.063 ZKB85,0032.OG
WE 2.073 ZKB85,0032.OG
WE 2.083 ZKB105,0042.OG
WE 2.091 ZKB48,0052.OG
WE 2.101 ZKB48,0052.OG
WE 2.111 ZKB47,0062.OG
WE 2.122 ZKB56,0072.OG
WE 2.132 ZKB59,0072.OG
WE 3.012 ZKB56,0013.OG
WE 3.02 R*2 ZKB55,0013.OG
WE 3.033 ZKB106,0043.OG
WE 3.043 ZKB100,0053.OG
WE 3.052 ZKB72,0063.OG
*   Diese Wohnung ist gem. DIN 18040-2 rollstuhlgerecht
** Ansatz von 50% / 25% der Balkon / Terrassen-Grundfläche

In der vorstehenden Tabelle sehen Sie die einzelnen Wohnungstypen und Wohnungsgrößen. In der ersten Spalte finden Sie auch die Geschosszahl (WE 3.05 bedeutet z.B., dass die Wohnung sich im 3. OG befindet).

Die Grundrisse

Auf den nachfolgenden zwei Seiten zeigen wir Ihnen die Grundrisse von 4 Wohnungen, die repräsentativ für die jeweiligen Wohnungstypen (ein Zimmer, zwei Zimmer, drei Zimmer) stehen. Da die Mehrzahl der Wohnungen 2-Zimmerwohnungen sind, haben wir von diesem Wohnungstypen zwei Beispiel-Grundrisse ausgewählt. Alle Flächenangaben sind unverbindlich.

Wohnungstyp 1: Ein-Zimmer-Wohnung in Haus 5

Wohnungstyp 2: Zwei-Zimmer-Wohnung in Haus 2

Wohnungstyp 3: Drei-Zimmer-Wohnung in Haus 4

Wohnungstyp 4: 2-Zimmer-Wohnung in Haus 1, rollstuhlgerecht

Das Betreuungskonzept

Wir beabsichtigen, bei dem Angebot von Betreuungsdienstleistungen mit der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte, Bad Ems, zusammenzuarbeiten. So unterschiedlich wie die Bedürfnisse eines jeden Menschen, so vielseitig ist auch das Angebot der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte. Ihre Leistungen reichen von Altenheimen über Betreutes Wohnen bis hin zu ambulanten Pflegediensten, die Sie auch im Betreuten Wohnen Nassau in den eigenen vier Wänden betreuen werden. Eines haben alle Angebote der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte gemeinsam: Der Mensch steht immer im Mittelpunkt.

Im Betreuten Wohnen Nassau leben die Mieterinnen und Mieter in einer eigenen, barrierefreien, altersgerechten Wohnung mit Betreuungsservice. Diese Wohnform eignet sich in erster Linie für Senioren, die noch selbstständig leben möchten und gleichzeitig sicher sein wollen bei Bedarf schnell und zuverlässig Hilfe zu erhalten.

Die Wohnungen sind altersgerecht ausgestattet und in eine Wohnanlage integriert, die soziale Kontakte der Bewohner untereinander fördert. Der Umzug in eine Betreute Wohnung hat den Vorteil, dass zusätzlich zur Unterkunft verschiedene Betreuungsleistungen angeboten werden. Diese Zusatzleistungen dienen dazu das eigenständige Wohnen zu erleichtern und vorhandene Fähigkeiten möglichst lang zu erhalten.

Die Mieterinnen und Mieter können hierbei ihre individuellen Bedarfe direkt mit den Mitarbeitenden der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte besprechen. Hierfür steht zur persönlichen Kontaktaufnahme ein Büro in der Wohnanlage zur Verfügung, das zu festgelegten Bürozeiten aufgesucht werden kann.

Mit ihrem Service- und Dienstleistungskonzept „Selbstbestimmt und sicher im Alter leben“ wird die Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte in Kooperation mit uns den Mieterinnen und Mietern einen modular aufgebauten Versorgungs- und Betreuungskatalog anbieten.

Die vielfältigen Dienstleistungsangebote bieten den Mieterinnen und Mietern umfangreiche Unterstützungsmöglichkeiten. So können hauswirtschaftliche Dienstleistungen wie Reinigung, Wäschepflege und Unterstützung im Haushalt in Anspruch genommen werden, um den Alltag zu erleichtern. Bei entsprechenden Pflegebedarfen stehen Pflegeleistungen zur Verfügung, um beispielsweise bei der Körperpflege, Medikamenteneinnahme und anderen gesundheitlichen Bedürfnissen zu unterstützen.

Betreuungsleistungen fördern die soziale Integration und das Wohlbefinden. Diese umfassen soziale Aktivitäten, die Begleitung zu Arztterminen und Spaziergänge. Ein Einkaufsdienst steht zur Verfügung, um Besorgungen zu erledigen, wenn die Mieterinnen und Mieter nicht selbst dazu in der Lage sind. Zusätzlich kann Essen auf Rädern geliefert werden, um eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung sicherzustellen.

Ausblick

Im Dezember wollen wir das Richtfest für unsere Anlage feiern und dann zügig mit dem Innenausbau beginnen. Wie eingangs bereits erwähnt, können Sie in etwa sechs Monaten mit einer konkreten Information über die Mietangebote in unserer Anlage für Betreutes Wohnen rechnen.

Wir freuen uns über Ihr anhaltendes Interesse und bitten Sie bis dahin noch um etwas Geduld. Bleiben Sie uns gewogen!

Freundliche Grüße

LIB Leifheit Immobilien und Beteiligungen GmbH, Nassau